Für die neue Folge der Checkpoint Charlie TV-Podcastreihe haben wir uns einen ganz besonderen Gast (und Freund) ans Mikro geholt: Diplom-Jurist Bartlomiej (Bartek) Zornik. Seine Domäne ist der Datenschutz. Gemeinsam blicken wir nicht nur zurück auf die DSGVO, sondern werfen auch einen Blick auf den aktuellen Stand der Umsetzung.

„Dann, als der 25. Mai immer näher rückte letztes Jahr, kam die große Panik. Ich habe in sozialen Netzwerken von Selbstständigen aus anderen Gewerbezweigen (…) Hilferufe gesehen: „Hallo, ich habe einen Onlineshop, wie geht jetzt Datenschutz!?“. Ganz viele von diesen Hilferufen habe ich gesehen, und die Leute waren kaum informiert. Es war im Raum nur dieses Gespenst: DSGVO.“

Bartlomiej Zornik

„Sie müssen gar nichts tun. Eigentlich müssen Sie nur da sein.“

Das alleine reicht laut Zornik natürlich nicht aus, um den Ist-Zustand eines Unternehmens bezüglich aller konkreten Maßnahmen und Regeln der DSGVO unter die Lupe zu nehmen. Denn viele Unternehmen machen bereits sehr viel. Und dabei vieles richtig.

Doch welche wesentlichen Veränderungen brachte 2018 mit sich? Welche “Hilferufe” gab es bezüglich der neuen Dokumentationspflicht? Wie gut haben Versicherungsunternehmen und Makler die Vorgaben der DSGVO umgesetzt? Und vor welche speziellen Herausforderungen stellt der Datenschutz, anders als andere Bereiche und Berufsgruppen, die Versicherungsbranche und Makler?

DSGVO – Eckdaten

In Kraft getreten am 25. Mai 2018. Mit dem Ziel, die Rechte des Verbrauchers in Hinblick auf den Datenschutz zu stärken und zu vereinheitlichen. Für alle Bürger der EU. Insbesondere für den besseren Schutz personenbezogener Daten.

Infografik DSGVO
Umsetzung DSGVO / Quelle: Statista

Sei es bei der Sammlung, Verarbeitung, Verbreitung oder Weitergabe. Ersetzen soll der neue Rechtsrahmen die derzeitige EU-Datenschutzrichtlinie (95/46/EG).

Verantwortlich ist das jeweilige Unternehmen – ganz besonders im Netz

Wer empfindliche Daten nicht nur speichert, sondern mit ihnen arbeitet, muss ebenfalls höllisch aufpassen. Denn die DSGVO sieht vor, dass Nutzer der Datenverarbeitung zu Werbezwecken explizit und aktiv zustimmen müssen. Solltet Ihr also zum Beispiel Google AdWords und AdSense benutzten, müsst Ihr als Website-Betreiber künftig für die Einhaltung der neuen DSGVO-Richtlinien sorgen.

DSGVO Deutschland
DSGVO Deutschland / Quelle: Statista

Mehr Infos dazu findet Ihr hier oder auf NewFinance.today

Titelbild: ©Bartlomiej Zornik

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