Obwohl wir das Jahr 2020 schreiben, scheint die Welt immer noch nicht bereit, Männer und Frauen als ebenbürtig wahrzunehmen. Dabei stehen Frauen selbst in Männerdomänen wie der Versicherungsbranche den Herren der Schöpfung in nichts nach. Das zeigt beispielsweise der JungmaklerAward sehr anschaulich: Jahr für Jahr nehmen mehr Unternehmerinnen am Award teil – und das mit Erfolg. Wir haben das zehnjährige Jubiläum des JungmaklerAwards zum Anlass genommen, einen Blick auf die Frauenpower in der Branche zu werfen und mit drei erfolgreichen Jungmaklerinnen gesprochen.

Drei Unternehmerinnen, drei Geschichten

Kim Hahn, Geschäftsführerin von Leo Forsbeck. Christina Marie Schröders, Geschäftsführerin von SaFiVe. Und Franziska Zepf, Geschäftsführerin von Premius Finanz- und Versicherungsmakler. Von ihnen wollten wir wissen, wie sie sich in der Männerdomäne Versicherung durchsetzen konnten. Welchen Vorurteilen sie sich schon gegenüber sahen. Und was aus ihrer Sicht nötig wäre, um die Branche attraktiver für junge Frauen zu machen.

„Auf dem Land denken viele immer noch Kinder, Küche, Kirche“

Den Anfang macht Powerfrau Kim Hahn, die seit mehreren Jahren den Maklerbetrieb Leo Forsbeck in Bad Münstereifel führt. Die Firma war 40 Jahre lang in Männerhand. Bis sie übernahm. Und erst einmal mit einigen Vorbehalten und Befürchtungen aufräumen musste. Denn gerade im ländlichen Raum stehen Frauen vor speziellen Herausforderungen. Wie sie das geschafft hat, erklärt sie uns im Interview.

„Risiken haben etwas mit Emotionen zu tun. Aus meiner Sicht ist das ein Vorteil für Frauen in der Beratung“

Das sagt Christina Schröders, Geschäftsführerin der SaFiVe GmbH & Co. KG in Aschaffenburg. Sie erzählt im Interview von ihren ersten Schritten in der Branche, die alles andere als leicht waren. Und davon, wie sich im Laufe ihrer Karriere auch in der Männerdomäne Versicherung ein gutes Standing aufbauen konnte. Außerdem erklärt sie, wie Unterschiede zwischen Männern und Frauen auch ein Vorteil sein können.

„Die ersten beiden Jahre wurde ich oft gefragt, wessen Sekretärin ich bin“

Auch die Drittplatzierte des JungmaklerAwards 2019 musste zum Start ihres eigenen Unternehmens gegen viele Vorbehalte ankämpfen. Aber wie ihre Kolleginnen hat sie sich durchgebissen. Mit Erfolg. Heute ist sie gefragte Speakerin und schraubt weiter am Ausbau ihres Unternehmens Premiusmakler. Im Interview erklärt sie, warum aus Ihrer Sicht trotzdem ein gesamtgesellschaftliches Umdenken nötig ist.

Titelbild: ©nito/stock.adobe.com

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