Der Checkpoint Charlie Podcast hat es geschafft: Wir sind im Kanzleramt! Also zumindest ein wenig, denn so heißt einer der Konferenzräume der IDEAL Versicherung in Berlin. Zu Gast haben wir: Hans Steup. Hans ist Berater und Gründer von VersicherungsKarrieren, dem Spezial-Stellenmarkt für Jobs und Stellenangebote rund um Versicherungen. Der perfekte Kandidat also, um mit uns in der neuen Folge des Checkpoint Charlie Podcasts über das Thema Nachwuchs und Recruiting der Versicherungs- und Finanzwirtschaft zu sprechen.

Gibt es überhaupt noch genug Freiwillige, die in diese Branchen wollen? Wie finden sie ihren Weg in die Unternehmen? Warum laufen so viele Recruiting-Bemühungen der Branche ins Leere? Wie sollten Unternehmen und Maklerbüros den Nachwuchs an sich binden? Welche Kanäle verwenden die Unternehmen für das Recruiting? Was sind dabei die häufigsten Fehler? Und wie viel kostet eine effektive Recruiting-Kampagne?

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„Alles Abzocker, alles Mist!“

Ein Job mit guter Zukunftsperspektive? Durchaus! Doch der immerwährende Grund für die chronischen Nachwuchsprobleme, laut Steup, sei das immer noch schlechte Image der Branche. Dabei zieht es Kunden zum menschlichen Berater. Dem Digitalisierungshype zum Trotz. Doch der Ruf bleibt. Auch wenn ein ganz anderes Verhältnis zum persönlichen Versicherungs- und Finanzberater.

„Und das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem. (…) Die Leute haben kein Vertrauen in die Branche. Aber im Grunde ist das kein Vertrauensproblem oder keine Vertrauenskrise, sondern eine Wahrnehmungskrise.“

Ein weiteres Problem: Die Zirkulation der Mitarbeiter innerhalb der Branche. Kein Unternehmen oder Maklerbüro möchte, wenn es nicht unbedingt sein muss, den ahnungslosen aber motivierten Einsteiger, sondern am liebsten einen „Carsten Maschmeyer zum Mindestlohn.“ Neuer Nachwuchs? Fehlanzeige.

„Und das ist halt auch das Problem, dass wir momentan in der Branche, zu 90 Prozent, die Leute nur von links nach rechts schaufeln und dann wieder von rechts nach oben und wieder runter, bis die irgendwann in Rente gehen oder die Branche verlassen, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes „verbrannt“ wurden. Und dann haben wir eben das Problem, dass unten nicht genügend Leute nachkommen.“

Eine kurzweilige Podcast-Episode nicht nur für Personaler 🙂

Titelbild: ©Hans Steup

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