Die Berliner Mauer trennte 30 Jahre lang nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-Berlins zwischen dem Ostteil und dem Westteil der Stadt. Sie trennte Eltern, Geschwister, Geliebte. Bis sich ein Volk dazu entschloss, das Land zu vereinen. Bis zum Mauerfall.

„Wenn ich heute einen Zweitakter rieche, sehe ich meine Besuchstage in Ost-Berlin vor mir“

Wie erlebte eine gebürtige West-Berlinerin die Wiedervereinigung? Unterschied sich Ost-Berlin von ihrem so vertrauten westlichen Teil? Und wo bewahrt man ein Stück der Berliner Mauer auf, den man eigenhändig ausgemeißelt hat? Darüber berichtet Constanze Hintze, Geschäftsführerin Svea Kuschel + Kolleginnen, als Zeitzeugin.

„Die Heimat verlassen zu wollen, ist ein Gefühl – eine Entscheidung, die ist etwas Besonderes“

Am Abend des 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer im Zuge der politischen Wende geöffnet. Beton und Graffiti konnten dem wachsenden Druck der mehr Freiheit fordernden DDR-Bevölkerung nicht mehr standhalten. Der Mauerfall ebnete die Auflösung der DDR und gleichzeitig die staatlichen Einheit Deutschlands. Einer, der damals an den Leipziger Demos teilnahm und aus erster Hand berichten kann wie er die ersten Stunden nach unmittelbarer Grenzöffnung erlebte, ist Steffen Ritter (Geschäftsführer der Ritter Insitut GmbH).

„Das war damals für alle Kollegen ein beängstigendes Gefühl, so nah am Todesstreifen zu sitzen“

Wie wirkte die geteilte Stadt, die so sehr nach Einigkeit strebte, auf einen aufstrebenden 18-Jährigen? Wann waren erste Veränderungen und eine ernsthafte politische Wende zu spüren? Und wie fühlten sich die Angestellten der IDEAL Versicherung wohl in der unmittelbaren Nähe zum Todesstreifen am Checkpoint Charlie? Darüber spricht Frank Pernitt, Bereichsleiter Marketing, Brand & Product, der IDEAL Versicherung.

Titelbild: © Tupungato / stock.adobe.com

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