Stürmisch war die Anreise nach Sangerhausen, der urigen Kreisstadt in Sachsen-Anhalt, doch alle Strapazen und Gefahren in Gestalt des Sturmtiefs „Bennets“ waren die Mühe und die Reise wert.

Denn Gast der neuen Folge des Checkpoint Charlie Podcasts ist kein geringerer als Steffen Ritter, Vortragsredner, Trainer, Buchautor, Herausgeber der Vertriebszeitschrift Unternehmer-Ass und Geschäftsführer der Institut Ritter GmbH. Thematischer Schwerpunkt der Folge: Zukunft. Sei es die der Branche oder der Vermittlerschaft.

„Vermittler haben heute selten das Gefühl, sie haben es geschafft“

Sagt Ritter. Deswegen sind Systeme, die mitunter vom Institut Ritter angeboten werden, mittlerweile viel wichtiger als noch vor 20 Jahren. Der Grund? Vermittler sind überfordert vom heutigen Administrationsaufwand. Inklusive mobiler Dauererreichbarkeit und Second-Screen-Freizeitgestaltung. Wird in Zukunft alles anders?

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Steffen Ritter

„Heute ist es so, dass Vermittler am Ende des Tages aufhören zu arbeiten, aber selten das Gefühl haben, sie haben es geschafft (…) Und in dem Moment, wo ich überfordert bin, helfen Standards. Die waren auch schon vor 20 Jahren wertvoll, nur war der Schmerz nicht groß genug.“

„Vom Kirchturmmakler zum Spezialanbieter“

Zwei wichtige Trends sollten Maklerbetriebe 2019 keinesfalls verpennen. Zum einen, dass Betriebe größer werden. Laut Ritter müssen größere Unternehmen anders geführt und weiterentwickelt werden. Stichwort: Professionalisierung und Organisation. Andernfalls schätzt Steffen Ritter die Konkurrenzfähigkeit solcher Betriebe niedrig ein. Der zweite Trend: Spezialisierung.

„Je größer meine Diversität ist, also je genauer ich jeden Kunden letztlich erreichen will – und je wahrscheinlicher es ist, dass alle Kunden durch mich betreut werden könnten, desto schlechter kann ich sie konkret ansprechen. Umso weniger gut funktioniert auch in der heutigen Zeit mein Geschäftsmodell.“

Eine Lösung dafür wären diverse Kanäle im Social Media-Bereich. Denn hier besteht die Möglichkeit, Zielgruppen direkt und ohne hohen Streuverlust anzusprechen. Laut Ritter ist hier die Auskunftsfreude der Nutzer entscheidend.

Was die Zukunft noch so bringt

Stirbt die Solidarität der Versicherten durch die Digitalisierung langsam aus? Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Maklers im kommenden Jahr? Welche weiteren Vorteile bietet der Jungmakler Award? Etabliert die Digitalisierung eher neue Kooperationen oder ein neues Konkurrenzfeld? Wie ändert sich die Kommunikation zwischen Makler und Kunde?

Neugierig? Dann hört selbst.

Titelbild & Beitragsbild: © Steffen Ritter

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